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An open letter to Jens Spahn from someone born via traditional surrogacy

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7–11 minutes
card on top of red envelopes

As a follow up to my interview with ZDF, Das sagt ein Leihmutterkind selbst über die Debatte, I wanted to write an open letter to invite Jens Spahn to connect. What follows is the best I can offer right now as I am still recovering emotionally from doing the interview itself.

Jens,

You are no longer speaking about surrogacy from a comfortable distance. You are in it now and you now are faced with a choice to decide whether to make your child’s life easier going forward through actions you can start taking today. I encourage you to reflect on some of these questions and to review an idea of a framework I have for rights I believe your child should have. Ultimately, like me and so many others, your child will have to live with the consequences of choices made by adults. That is the part too many people skip. If you care about your child, the question is not whether you can defend your decision in public. The question is whether you are willing to reduce the harm your child may one day experience because of it. You likely already know the arguments as you yourself noted being worried about the impact of surrogacy on the child. What matters now though is what you do next. Start by rejecting the fantasy that birth ends the story and that “if you love your child enough it won’t matter”. The adults may feel relief when the child arrives, but for the child, that is where the story begins. Their questions may come later, if there’s even space for them at all. Their grief may come later, if they are able to face it and have space/support to do so. Their need to understand who carried them, where they come from, who their people are, and what was decided on their behalf may come much later. But it will still matter.

I don’t want to assume this is all fully known to you and, at the risk of overstepping, I want to share some various pieces I want to encourage you on. I encourage you to tell your child how they were born from the beginning in an age appropriate way. Your child deserves an honest account of how they came into the world. Protect access to relationship, not just information. Medical records matter as do legal records but living connection matters too. If there is a possibility for your child to know the person who carried them, to know biological relatives, to know siblings, to know the wider human context they come from, do not let convenience, distance, politics, or embarrassment take that away. Fight for the option for your child and start doing the work now to build those connections. Do not force your child to do all the work later. They should not have to track people down, piece together family history, or beg for context that adults could have preserved from the start. I would be happy to make time and space to talk with you about this. I want a different path than mine for your child. Ultimately, we are in this together now and I created this site so people like your child could find other people like him and see his story reflected.

Finally, I want to ask that if you are going to participate in surrogacy while speaking about it politically, then you should be honest and open about its complexity. Do not present it as simple. Do not talk as if desire solves ethics. Do not erase the child’s perspective. And do not frame this as a problem unique to one kind of family. The ethical issues do not disappear when the intended parents are sympathetic, affluent, politically powerful, or so desperate for a child. If you want to lead responsibly, then at least say this plainly: children born through surrogacy have rights. They have a right to truthful origins, medical history, meaningful connection, and lifelong support in making sense of their story. You cannot undo the choice. But you can decide whether your child inherits defensiveness and silence, or honesty and care. That choice is still in front of you and I urge you to embrace the path of openness.

Ultimately, there’s no playbook here and the “best practices” are limited because the research is limited. Join us in advocating for that to change: for more research, for centering voices of those of us born via surrogacy, for more sound regulation, and much more. You are in a unique position of power to not just impact your child’s future self but to help impact many more people born through surrogacy by helping shift the system itself and the incentives within. Please join us. In a world that perpetuates a wild west of surrogacy and venture capital backed fertility agencies, we need more people speaking up and speaking out than ever before.

– Anne

German translation

This was translated using AI so please expect mistakes.

Jens,

Sie sprechen über Leihmutterschaft nicht länger aus bequemer Distanz. Sie stecken jetzt mittendrin und stehen nun vor der Entscheidung, ob Sie das Leben Ihres Kindes von nun an leichter machen wollen – durch Handlungen, die Sie schon heute beginnen können. Ich möchte Sie ermutigen, über einige dieser Fragen nachzudenken und sich den Entwurf eines Rahmenwerks anzusehen, das ich für Rechte habe, die Ihr Kind meiner Überzeugung nach haben sollte. Letztlich wird Ihr Kind, so wie ich und so viele andere, mit den Folgen von Entscheidungen leben müssen, die Erwachsene getroffen haben. Das ist der Teil, den zu viele Menschen überspringen. Wenn Ihnen Ihr Kind am Herzen liegt, dann lautet die Frage nicht, ob Sie Ihre Entscheidung in der Öffentlichkeit verteidigen können. Die Frage lautet, ob Sie bereit sind, den Schaden zu verringern, den Ihr Kind eines Tages deswegen erfahren könnte. Sie kennen die Argumente vermutlich bereits, denn Sie selbst haben erwähnt, dass Sie sich Sorgen um die Auswirkungen der Leihmutterschaft auf das Kind machen. Worauf es jetzt aber ankommt, ist, was Sie als Nächstes tun. Beginnen Sie damit, die Illusion zu verwerfen, dass die Geburt das Ende der Geschichte sei und dass es „keine Rolle spielen wird, wenn Sie Ihr Kind nur genug lieben”. Die Erwachsenen empfinden vielleicht Erleichterung, wenn das Kind ankommt, aber für das Kind ist das der Punkt, an dem die Geschichte beginnt. Ihre Fragen kommen möglicherweise erst später – falls überhaupt Raum für sie ist. Ihre Trauer kommt möglicherweise erst später – falls sie in der Lage sind, sich ihr zu stellen, und Raum und Unterstützung dafür haben. Ihr Bedürfnis zu verstehen, wer sie ausgetragen hat, woher sie kommen, wer ihre Menschen sind und was in ihrem Namen entschieden wurde, kommt möglicherweise erst viel später. Aber es wird trotzdem eine Rolle spielen.

Ich möchte nicht davon ausgehen, dass Ihnen all dies bereits vollständig bekannt ist, und – auf die Gefahr hin, mich einzumischen – möchte ich Ihnen einige Gedanken mitteilen, in denen ich Sie bestärken möchte. Ich möchte Sie ermutigen, Ihrem Kind von Anfang an auf altersgerechte Weise zu erzählen, wie es geboren wurde. Ihr Kind verdient eine ehrliche Schilderung dessen, wie es auf die Welt gekommen ist. Schützen Sie den Zugang zu Beziehung, nicht nur zu Information. Medizinische Unterlagen sind wichtig, ebenso rechtliche Unterlagen, aber lebendige Verbindung ist auch wichtig. Wenn es für Ihr Kind die Möglichkeit gibt, die Person zu kennen, die es ausgetragen hat, biologische Verwandte zu kennen, Geschwister zu kennen, den weiteren menschlichen Zusammenhang zu kennen, aus dem es stammt, dann lassen Sie nicht zu, dass Bequemlichkeit, Distanz, Politik oder Verlegenheit ihm das nehmen. Kämpfen Sie für diese Möglichkeit für Ihr Kind und beginnen Sie schon jetzt mit der Arbeit, diese Verbindungen aufzubauen. Zwingen Sie Ihr Kind nicht dazu, all diese Arbeit später selbst zu leisten. Es sollte nicht Menschen aufspüren, Familiengeschichte zusammensetzen oder um Zusammenhänge betteln müssen, die Erwachsene von Anfang an hätten bewahren können. Ich würde mir gerne Zeit und Raum nehmen, um mit Ihnen darüber zu sprechen. Ich wünsche mir für Ihr Kind einen anderen Weg als meinen. Letztlich sitzen wir jetzt gemeinsam in dieser Sache, und ich habe diese Website geschaffen, damit Menschen wie Ihr Kind andere Menschen wie ihn finden und seine Geschichte widergespiegelt sehen können.

Zuletzt möchte ich Sie bitten: Wenn Sie an Leihmutterschaft teilnehmen und zugleich politisch darüber sprechen, dann sollten Sie ehrlich und offen mit ihrer Komplexität umgehen. Stellen Sie sie nicht als einfach dar. Reden Sie nicht so, als würde der Wunsch die ethischen Fragen lösen. Löschen Sie nicht die Perspektive des Kindes aus. Und stellen Sie dies nicht als ein Problem dar, das nur für eine bestimmte Art von Familie gilt. Die ethischen Fragen verschwinden nicht, wenn die Wunscheltern sympathisch, wohlhabend, politisch einflussreich oder so verzweifelt nach einem Kind sind. Wenn Sie verantwortungsvoll führen wollen, dann sagen Sie wenigstens dies klar und deutlich: Kinder, die durch Leihmutterschaft geboren werden, haben Rechte. Sie haben ein Recht auf wahrheitsgemäße Herkunft, auf medizinische Vorgeschichte, auf bedeutsame Verbindung und auf lebenslange Unterstützung dabei, ihrer eigenen Geschichte einen Sinn zu geben. Sie können die Entscheidung nicht rückgängig machen. Aber Sie können entscheiden, ob Ihr Kind Abwehrhaltung und Schweigen erbt oder Ehrlichkeit und Fürsorge. Diese Entscheidung liegt noch vor Ihnen, und ich fordere Sie eindringlich auf, den Weg der Offenheit einzuschlagen.

Letztlich gibt es hier kein Regelwerk, und die „besten Praktiken” sind begrenzt, weil die Forschung begrenzt ist. Schließen Sie sich uns an im Einsatz dafür, das zu ändern: für mehr Forschung, für die Zentrierung der Stimmen von uns, die wir durch Leihmutterschaft geboren wurden, für eine solidere Regulierung und vieles mehr. Sie befinden sich in einer einzigartigen Machtposition, um nicht nur das künftige Selbst Ihres Kindes zu beeinflussen, sondern auch dazu beizutragen, viele weitere durch Leihmutterschaft geborene Menschen zu beeinflussen, indem Sie helfen, das System selbst und die darin liegenden Anreize zu verändern. Bitte schließen Sie sich uns an. In einer Welt, die einen Wildwuchs aus Leihmutterschaft und risikokapitalfinanzierten Fruchtbarkeitsagenturen fortschreibt, brauchen wir mehr denn je Menschen, die ihre Stimme erheben und sich zu Wort melden.

– Anne


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